Gibt es ein Leben nach dem IPhone???

Veröffentlicht: 1. August 2010 in Gedanken

Ich habe mich lange dagegen gesträubt, es verteufelt und mich mit Phrasen wie: „Ich muss ja nicht auf jeden Zug aufspringen!“ vom Kauf des IPhones abgehalten. Irgendwann, nach einem sensationellen Angebot, kam ich nicht mehr drum herum. Ich kaufte mir, gut getarnt als illegaler Einwanderer aus Nordrhein-Westfalen, ein 3GS.
Natürlich sah ich meine negative Einstellung zu dem Gerät sofort bestätigt, als ich ITunes 4 (vier) – (V I E R ! ! !) Mal installieren und wieder deinstallieren musste, bevor es mein IPhone erkannte.
Leider war dann die Genugtuung, nach Inbetriebnahme desselbigen wie weggeweht, nachdem mich das Gerät mit seinem phantastisch-klaren Displaybild in der Apple-Welt willkommen hieß.

Nur widerwillig lud ich mir Apps herunter, die leider, leider, leider sehr nützlich und effizient schienen und sich dann auch noch unverschämterweise als solche erwiesen.
Mürrisch nahm ich zur Kenntnis, dass die Bilder, die das Mistding schoss, grandios waren, die Klangqualität locker mit meinem MP-3-Player mithalten konnte und die SMS-Funktion mit der aufgelisteten Korrespondenz sehr übersichtlich war.

WAS BILDETE SICH DIESES MISTDING EIGENTLICH EIN???

Meinen über Jahre hinweg sorgsam gepflegten Missmut gegenüber Apple einfach über den Jordan zu werfen??? Es hat mich Monate gekostet, bis ich den abschätzenden Blick drauf hatte, den ich immer dann verschoss, wenn mir jemand freudestrahlend erzählte, er besitze jetzt ein IPhone. Was bitte schön, sollte ich nun mit dem fleißig eintrainierten Blick tun??? Gut, mittlerweile kann ich ihn anderweitig einsetzen, seit Deutschland Christian Wulff seinen Bundespräsidenten nennt.
Aber es kann doch nicht ernsthaft legal sein, dass mir ein kleines Elektrogerät meinen sorgsam gehegten Zweifel am Fortschritt nicht nur dezimiert, sondern gänzlich ZERSTÖRT!?!?!

Ich frage euch ernsthaft: verstößt das nicht gegen die Genfer Konvention oder zumindest gegen die Menschenrechte???
Diesbezüglich werde ich mich umgehend an Amnesty International wenden. Da kann mir eine Person sicher Auskunft geben.

„Dear Mr. Mandela, …“

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