Wahre Freunde…

Veröffentlicht: 3. August 2010 in Gedanken

Wenn man 10 Menschen fragt, was für sie Reichtum bedeutet, so bekommt man 40 verschiedene Antworten. Die einen glauben, dass nur profanes Geld Reichtum bedeutet. Das Horten von schnödem Mammon, so denkt das Gros der Menschheit, wäre die erstrebenswerteste Form von Glück.

Andere wiederum meinen, dass sexuelle Obsession zu jeder denkbaren Tages- und Nachtzeit wahre Genugtuung ist . Promiskuitive Männer und Frauen, die rund um die Uhr bereitwillig die Hose öffen. Hmmm, nee!

Ein kleiner Teil der Menschheit glaubt, dass Karriere das Maß aller Dinge ist. Macht gepaart mit der Entscheidungsfreiheit Herr über berufliches Leben oder existenziellen Tod zu sein.

All diese Meinungen teile ich nicht.

Für mich bedeutet wahrer Reichtum: treue, bedingungslose, ehrliche und loyale Freundschaft.

Diesbezüglich bin ich ein gesegneter Mensch. Es gibt Personen in meinem Leben, denen ich blind mein Leben anvertrauen würde (sogar das von Jule, meinem Welpen) mit dem Wissen, dass er, respektive sie, mich niemals enttäuschen oder gar verletzen würde.

Freundschaft bedeutet für mich, einem Freund eine SMS zu schicken und ihn 20 Minuten später mit einem besorgten Gesichtsausdruck in der Haustür stehen zu sehen…

Freundschaft bedeutet für ein beknacktes Foto-Shooting zu haben und zu wissen, dass mir meine Freunde den Rücken freihalten, indem sie die komplette Administration im Hintergrund organisieren…

Freundschaft bedeutet für mich an Weltschmerz zu leiden und die Freundin auch um 4 Uhr morgens anrufen zu können und ein liebevolles: „Das wird schon, Dani. Ich bin an deiner Seite.“ zu vernehmen.

Freundschaft bedeutet für mich, eine Beziehung zu beenden und quasi in der Sekunde danach eine Nachricht zu erhalten, in der steht: „Richtig so, Tinkerbell, du verdienst eine Frau, die dich zu schätzen weiß! Du bist so ein toller und wertvoller Mensch!“…

Freundschaft bedeutet für mich all die großen, aber vor allem auch die ganz kleinen Dinge, die unsere Beziehungen so unendlich wertvoll machen.

Für all das und noch viel mehr liebe ich euch, meine wundervollen Freunde, von ganzem Herzen. Für jene, die sich fragen wo bei mir Freundschaft anfängt, so sei euch gewiss: jene, die ich zum inneren Kreis zähle, wissen schon, wer gemeint ist 😉

Es beginnt mit einer Bekanntschaft, führt über gute Gespräche zu einer engen Bekanntschaft, passiert die Grenze von Situationen, in denen sich diese zwischenmenschliche Beziehung bewährt zu einer Freundschaft und bringt uns schlussendlich über das wahre Kennenlernen des anderen in den magischen, loyalen inneren Kreis. So geht es zumindest bei mir.

Ich bin nicht nach 2 Tagen mit jemandem befreundet, nur weil man ein paar angenehme, lustige, alkoholgeschwängerte Treffen mit jemandem hatte. Freundschaft muss sich bewähren, beweisen, einen harmonischen Punkt finden. Freundschaft gewährt, verzeiht und duldet. Freundschaft ist voll Lachen, Leben und gemeinsamen Tränen. Aber niemals, NIEMALS ist eine Freundschaft ein gutes Sprungbrett!!!

Also, für alle armen Mitläufer da draussen: überdenkt eure Einstellung zu diesem phantastischen Gefühl einmal. Vielleicht erfahrt ihr dann eine Antwort auf die bohrende Frage in euch, wieso all die Bekanntschaften in eurem Leben so oberflächlich ist.

Freundschaft braucht Loyalität –  keine Mitläufer und Wendehälse!!

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Kommentare
  1. Erich sagt:

    seh ich auch so 😉
    ein paar falsche freunde haben sich letztens wegsortiert 😀
    aber das weisst du ja

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