Mythos des ersten Kusses

Veröffentlicht: 4. August 2010 in Gedanken

Der Mythos eines ersten Kusses ist sowohl weitverbreitet, als auch legendär. Was wünscht sich XY? Wo treffen Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen aufeinander? Da ich kein Empiriker, sondern Lyrikerin bin, versuche ich eine eigene Antwort auf diese Frage zu finden. Ein erster Kuss fühlt sich für mich so an:

Unsicherheit gepaart mit Schüchternheit erfüllt den Raum. Belangloses Geplänkel trifft mich dort, wo ich am verletzlichsten bin. In meinen intimsten Wünschen. In meiner Vorstellungskraft und meinem Unsicherheitsreservoir.

Sie steht vor mir und redet in dieser unverwechselbar charmanten Art auf mich ein, die sowohl Begierde als auch Höchstes Gut für sich vereinnahmt. Noch nie ist mir aufgefallen, wie gefühlvoll  jemand das Wort „Sensibilität“ aussprechen kann.

Während schon mein ganzer Körper darauf hofft ein GO deiner Mimik, Gestik oder zumindest deines Mundes zu erfahren, wünsche ich mir inständig in dir lesen zu können. Zu wissen, was du dir wünscht und vor allem verbittest.

Merkst du nicht, dass all meine Coolness ein Schatten dessen ist, was sich mein Gefühl wünscht und meine Vernunft verbietet? Ich mustere dich, registriere deine wundervoll unkomplizierte Art zu kommunizieren, nicht ohne mir die Frage zu stellen, wie unkompliziert du mir gegenüber empfindest.

Ich wahre den Schein des freundschaftlichen Interesses und würde nie etwas tun, was diese magische und doch unsichtbare Grenze zwischen uns überschreitet.

Willkommen in meinem Freundeskreis, du wundervolle, höchst interessante, alle Synapsen meines Körpers ansprechende Person.

„Prost!“ ist das letzte, das ich vernehme, bevor ich dich dabei beobachte, wie du würdevoll dein Glas an die Lippen setzt. Wie gerne wäre ich…

„Prost, mein Freund!“ raune ich und beschließe dir niemals zu nahe zu treten… NIEMALS! Nicht einmal meine Phantasie ist in der Lage diese unsichtbare Grenze zwischen uns zu übertreten. Wahrscheinlich aus gutem Grund…

PIEP, PIEP, PIEP – Mist. Der Wecker ist nervtötend laut. Vor allem aber verwischt er augenblicklich und kategorisch die Erinnerung an diesen phantastischen Traum. Tja, doch schlussendlich bleibt ein Traum was er ist…

Dann mal aufstehen. Hallo, Realität…!

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Kommentare
  1. Claudia sagt:

    Wanna kiss me like that???

  2. Patrizia sagt:

    Wer ist die glückliche?????????????? ich will auch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. Constanze sagt:

    gibt es eine chance darauf dich noch für mich zu begeistern? jedrzeit, an jedem ort, wann immer du willst

  4. jessy^1 sagt:

    If you ever wanna – wanna have you like this. you wont be disillusioned! i promise! whatever you wan t i give it to you!

  5. lena w. sagt:

    Ich liebe dich – bitte sprich mit mir!

  6. *lach*
    Nein, gibt keine „Glückliche“. War lediglich inspiriert. Manchmal geht meine Phantasie mit mir durch 😉

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