Skype-O-Rama

Veröffentlicht: 10. August 2010 in Cosmopolitische Überlegungen

In Anbetracht der Tatsache, dass viele meiner Freunde und Bekannten in der ganzen Welt verstreut sind, war es oft schwer zu allen größtmöglichen Kontakt zu halten. Doch Gott sei Dank hat sich das alles sehr geändert, seit ich SKYPE für mich entdeckt habe. Ihr ahnt gar nicht, wie international ich mir seither vorkomme 😉

F. in Australien hat sich gerade von seiner Freundin getrennt, während H. in Harvard, USA, gerade an seiner Professur (Habilitation) arbeitet. T. auf Malta feiert gerade den Geburtstag ihres Sohnes und B. aus Hamburg muss von mir dringend auf meinen neuesten Stand in Punkto Liebesleben gebracht werden. Aber erst muss ich S. aus Salzburg noch den neuen Mann in seinem Leben ausreden. Geht gar nicht, so was. J. aus Venezuela hat ein tolles Jobangebot bekommen, während A., derzeit in Mexico, sich wahnsinnig verliebt hat. S. und D. aus Hamburg erzählen mir per Skype-Konferenz die neuesten Geschichten aus Welt und Unterwelt, während M. aus München sich nach einem Treffen nach meiner Pressekonferenz erkundigt.

U. aus Berlin fragt in welchem Hotel ich absteige, als J. aus Ahlen nach dem neuesten Stand des Veteranenverband fragt. L. aus Neuseeland muss gleich mit ihrer Tochter zum Ballettunterricht, während R. aus Johannisburg keine Lust mehr auf ihren Job hat. K. aus Münster sieht sich heute Abend das A-Team im Kino an, wohingegen L. aus Houston neben der Arbeit gar nicht mehr dazu kommt rauszugehen. S. aus Frankfurt freut sich auf ein Treffen auf der Buchmesse, während M. aus Mannheim einfach nur zuckersüß klingt und ist.

Tja, das alles geschieht, während ich meinen Latte Macchiato trinke und merke das erste Mal sehr eindrucksvoll, wie wichtig neue Medien in unser aller Leben geworden sind.

Wenn ich mir mal nicht sicher bin, wie es mir gerade geht, werde ich es einfach googeln… World Wide Web sei Dank. *seufz*

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Kommentare
  1. Erich sagt:

    Hey Dani 🙂
    wie gehts dir ?
    gib mal link
    😛

  2. Frauke sagt:

    Schlimmer ist doch eigentlich die Funktion bei Facebook, bei der man der ganzen Welt sagen kann was man gerade macht.

    „…ist grad n Käsebrot…“

    „…hab gerade drei Seiten an meiner Bachelorarbeit geschrieben…“

    „…mein rechter Zehn hat ne Schuppenflechte…“

    Tausend Dinge die keinen interessieren und das ganze darf man, wenn man will, noch kommentieren oder einfach mit „Gefällt mir“ absegnen. Leider hat Facebook noch keinen „Gefällt mir nicht-Button“ eingerichtet. Ich fürchte, dass dann ein ziemlicher Krieg ausbricht…

    Aber dann ertappt man sich selbst dann doch dabei, dass man schreibt „…ist gerade von allem total angenervt…“ und schon hat man seinen Seelenmüll genauso verbreitet wie alle anderen auch und schwupps kann man sich nicht mehr davon freisprechen…

    Willkommen in einer neuen Welt, in der der Atari uncool ist, Briefe schreiben viel zu kompliziert ist und der Postweg viel zu lang dauert und telefonieren nur noch mit Skype via Bildtelefon funktioniert…ach, wie wurde die Erfindung Bildtelefon in den 90ern noch belächelt und keiner wollte es haben…ups, war ja bei Computern und Handys auch so.

    Bis Sonntag, freu mich auch und bring Sonne mit =o)

  3. Erich sagt:

    In der heutigen und besonders zukünftigen zeit der datencrawler sollte man sehr vorsichtig sein wie man sich verewigt.
    Paris, Britney und andere Hype-Startende Planeten leben davon das man sich über die das maul zerreisst andere wiederrum versuchen ihr leben zu ändern und der arbeitgeber fragt das allwissende wesen im internet und findet alte leichen des seins… leider
    ist mir zum glück nicht passiert 🙂
    solange man per knopfdruck seine damalig völlige offenheit nicht löschen kann ist das ein garantierter späterer nachteil.
    z.B. überall im Inder-nett verbreitete unvorteilhafte fotos einer saumäßig guten party.
    wenn man der ruf erstmal hat… 😀
    selbst schuld
    amy winehouse hätte sicher gewollt das man die fotos wenigstens „photoshopped“
    oder ist das völlig beabsichtigte publicity?
    ( :-O ups soviel text)

    schöne grüße 🙂

  4. Coralynn sagt:

    Ja manche verfallen in eine Art von Mitteilungssucht andere dagegen kennen noch das Gleichgewicht zwischen mitteilungswürdig und „wen interessierts?“ 😛
    Aber Skype und Facebook sind schon ne tolle Sache um Kontakte weltweit zu pflegen und auf dem aktuellsten Stand der Dinge zu bleiben. Früher war die Gefahr viel größer das der Kontakt durch große Entfernungen verloren ging als heute.
    Klasse beschreibung 😉

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