Daniel Hopkins

Veröffentlicht: 5. November 2010 in Uncategorized

Hier ein wichtiges Anliegen eines Freundes von mir:

 

 

Liebe Blogleser,

dieses Mal wende ich mich wegen einer Herzensangelegenheit an Euch. Eigentlich ist es viel mehr als das. Viele von Euch haben in den vergangenen Monaten von Rita (die Schuhe in dem Video hat sie übrigens mit ihrem eigenen Geld bezahlt) gelesen, gehört oder kennt sie von Fotos aus meinem Blog.

Vor kurzem habe ich erfahren, dass sie schwer erkrankt ist. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu sehr ins Detail gehen, aber es handelt sich um eine sehr schwere Krankheit. Nun eine (vielleicht ungewöhnliche) Bitte an Euch: Könnt Ihr Euch in den kommenden Tagen ein paar Sekunden oder auch mehr Zeit für einen Gedanken an Rita nehmen? Sie in Eure Gebete einbinden? Oder ihr in einer anderen Art und Weise positive Energie “zukommen” lassen?

Wenngleich ich bisher eher nicht an die spirituelle Kraft solcher kollektiven “Solidaritätsbekundungen” glaubte, so glaube ich heute vor allem an eines: Es ist auf jeden Fall besser, jemandem einen positiven Gedanken zu widmen, als einfach hilf- und ratlos die Zeit verstreichen zu lassen.

Und wer weiß, vielleicht hilft es ja doch etwas! Ein Versuch ist es allemal wert!!!

Ich danke Euch für das Verständnis, dass ich diesen Blog für dieses Anliegen nutze. Viele von Euch werden aber sicher nachvollziehen können, dass Rita ein sehr wichtiger Bestandteil meines Projektes “Extreme-Couch-Hopping” und Lebens ist.

Zu diesem Anlass habe ich mich auch entschieden, die ersten drei Absätze aus meinem Buch hier zu veröffentlichen – schließlich spielt Rita bereits bei der Einleitung eine tragende Rolle:

“Rio de Janeiro, im Dezember – eine Weltreise also. Noch so eine Sache, die ich bislang unterschätzt hatte. Aber das ist nun vorbei.

Ich liege auf einem Futon auf dem Boden in einer Wohnung in Barra da Tijuca, einem Stadtteil Rio de Janeiros, als ich das Licht bemerke, das sich seinen Weg durch die halb verschlossenen Vorhänge bahnt. Ich blinzle, schaue kurz auf, nehme meine Uhr in die Hand. 9 Uhr morgens. Eine lange Nacht liegt hinter mir. Es gab viele lange Nächte in den vergangenen 78 Tagen, doch dieses Mal wache ich nicht alleine auf.

Jede Stadt hat einen Tick. Irgendeine Eigenart, die es in keiner anderen Stadt gibt, hat mal jemand geschrieben. Wenn das überhaupt so ist, glaube ich, sind es ihre Menschen. Manchmal erinnert einen diese Stadt auch nur an jene. Man hat das Gefühl, der Geruch auf den Straßen ist hier wie dort, die Leute in Paris kleiden sich irgendwie wie die in Auckland und irgendwie haben auch alle die gleichen Nasen wie auf den Bahamas. Als mir auf meiner letzten Etappe in Rio meine Gastgeberin die Tür öffnet, bin ich verdutzt: Rita konnte man mit niemandem verwechseln, das war sicher.”

Übrigens: Das Buch möchte ich Anfang kommenden Jahres veröffentlichen. Wir loten derzeit eine mögliche Erscheinungsform aus. Ein Verleger ist aber gefunden. Dazu später an dieser Stelle mehr. Außerdem berichte ich bald über meine neue Aufgabe in Berlin.

Doch dieser Beitrag gilt nun Rita. Obgleich sie diese Zeilen wahrscheinlich nicht lesen wird, wünsche ich ihr alle Kraft, um die Krankheit zu besiegen. Meine Gedanken sind stets bei ihr…

Daniel


 

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