Culina – mehr als nur eine Bar

Veröffentlicht: 12. Januar 2011 in Uncategorized

Eigentlich sollte es nur ein kleiner Absacker werden, als Jochen, Merle, Erich und ich in der Culina-Bar in Osnabrück eintreffen. Winnie, die hübsche, auffallend sympathische Bedienung, die uns und unsere Feierfreudigkeit kennt, begrüßt uns grinsend am Eingang und weist uns einen netten Tisch zu.

Schnell ist die erste Runde bestellt. Ich bekomme meinen Lieblingscocktail (naja, EINEN meiner Lieblingscocktails), eine „Bloody Mary“. Was Cocktails angeht, so bin ich sehr wählerisch. Mein Freund Paolo Cavaco, der Geschäftsführer des „Sausalitos“ in OS macht schon sehr gute Drinks. Sensationell ist die „Rheingold“-Bar in Berlin. Ein grandioses Ambiente gepaart mit einem hinreißenden Bartender und granatenguten Cocktails (https://danielamatijevic.wordpress.com/2010/10/22/reingold-on-the-rocks/). Doch die „Culina“-Bar hat neben den experimentellen, immer sagenhaft guten und unkonventionellen Cocktails, die Giovanni auch gerne am Tisch zaubert, noch etwas: man fühlt sich wie zuhause, man kennt sich, man lacht zusammen. Nicht zuletzt wegen den Perlen des Ladens: Giovanni, Winnie und Speedy!!!

Meine „Bloody Mary“ schmeckt wie immer unsagbar gut. Erich, dem ich beim letzten Mal vom „Mint Julep“ vorgeschwärmt habe, bestellt selbigen. Die zweite Runde ist geleert. Erich und ich teilen uns den zuzugeben sehr harten Julep (aber es ist und bleibt Whiskey mit Minze, also, was erwartet man??? ;-)). Jochen kommt auf die sagenhaft gute Idee, wir könnten alle einen Baseball gebrauchen. Ein Baseball ist Sambuca, der angezündet und dann in ein anderes Glas gekippt wird. Danach stülpt man das Glas um und inhaliert über einen Strohhalm die Dämpfe im Cognakschwenker. Spätestens das haut einen aus den Latschen. Grinsend stelle ich fest, dass ich doppelt sehe.

Die arme Merle hatte sich bereit erklärt zu fahren und schaut nur grinsend von einem zum anderen.

Giovanni hat noch einen ganz besonderen Tipp (bis heute weiß ich nicht, wie das hieß). Es, irgendwas mit Orange und Lecker, wird in zwei Schalen zubereitet, angezündet und am Tisch gelöscht. Danach zündet er die Orangenschale an und sorgt für einen tollen Effekt. Der Drink schmeckt sehr, sehr lecker, haut mich allerdings fast aus den Schuhen. Ich muss eine Runde pausieren, während Jochen und Erich noch einen von den Synapsen-Vietnams rocken.

Mit zunehmendem Pegel kommt mir irgendwann die Idee einen Audioboo für euch aufzunehmen. (http://audioboo.fm/Daniela.Matijevic). Wahrscheinlich hört man, dass wir schon längst Phase 4 erreicht haben, oder? 😉 Komisch, hatte Erich auch schon als wir ankamen 36 Ohren und 7 Hände? Puuuuuuh, es war wohl doch ein wenig viel…

Am Freitag geht es wieder in die Culina-Bar und ich freue mich riesig auf das Team, die Cocktails und das Ambiente. Ich freue mich riesig darauf.

Fazit des Ganzen: vielleicht wird die Culina-Bar in keinem Bar-Führer erwähnt, vielleicht gewinnt sie keinen Preis für stylishen Lifestyle, doch in Puncto Wohlfühlfaktor ist sie nicht zu schlagen!!! JEDERZEIT UND IMMER WIEDER GERNE!!!

Eure Dani

http://www.culina-bistro.de/

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Kommentare
  1. Sascha sagt:

    Scotch, Orange, Zucker und Soda macht den Blue Blazer aus 😉
    Lecker, lecker…

    http://cocktails.about.com/od/whiskeyrecipes/r/blazer_cocktail.htm

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