Poetry Slam

Veröffentlicht: 25. März 2013 in Uncategorized
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Aufgrund großer Nachfrage einer meiner letzten Poetry Slams noch einmal im Blog:

 

Liegst vor mir, unschuldig, unbenutzt und versprichst alles zu verstehen, wozu ich zu denken im Stande bin. Weiß, rein, unbefleckt.

Ich bin aufgeregt, weiß nicht, wie ich beginnen soll. Kann ich mit der Reinheit deines Wesens auch nur im Geringsten konkurrieren, oder nehme ich mit meiner Unvollkommenheit deiner Unantastbarkeit den Atem?

Bin aufgelöst, finde das erste Wort nicht. Meine Hand schwebt  und tanzt den Reigen der Jungfräulichkeit mit dir, IN MIR. Fasse dich, rücke dich und mir den Kopf zurecht, straffe mich, ermahne mich, bestärke mich, erhöre mich, verfluche dich, nehme meinen Stift und beginne mit dem ersten Schwung. Aus Buchstaben erwachsen Empfindungen. Aus Empfindungen  wachsen Meinungen und eh ich mich versehe spricht meine Seele in einer Sprache, deren Bedeutung und Hoffnungslosigkeit nur du zu verstehen vermagst.

Meine Hand fliegt über dich hinweg, verharrt sekundenlang  in einer kurzen Frequenz der Widersprüchlichkeit meiner eigenen Gedanken und Obsessionen. Fast ist es so, als würde ich dich streicheln. Meine Berührung streift dich und tastet sanft, ohne es zu ahnen, den Übergang zwischen dir und meinem Innersten.

Kaum bin ich mir dessen bewusst, was in mir vorgeht, nachdem sich Worte mit meiner sogenannten „Intellektualität“  um Sinn und Unsinn streiten, gibst du wieder, dokumentierst und führst Protokoll.

WORTE IN MIR – WORTE IN MIR

Denke JA und schreie NEIN.

Muss mich konzentrieren ohne Gedanken zu verlieren oder zu riskieren mich zu blamieren. Es wäre eine Schande, wenn die Bande meiner Hände nur die Spende einer Blende wäre.

Liegst vor mir. Provozierend und herausfordernd. Willst mich zur Höchstleistung peitschen indem du mir verächtlich auf die Finger schaust. Mit jeder Faser deines Seins drückst du mein Unvermögen aus, das, gebeutelt durch dein sinnraubendes weiß nur noch imposanter und unverrückbarer wird.

Unverrückbar, verrückt-bar, verrückt???

Ist es das, was du mir sagen willst? Wie kannst du wagen mich zu degradieren, mir Sinn und Verstand zu nehmen indem du wortlos beleidigst, was ich zu sagen habe? Welch Arroganz schlummert in dir, wenn du voraussetzt, mein Wort würde die Reinheit deines Antlitzes nur beleidigen, statt  es aufzuwerten? Wer bist du, dass du dich über mich erhebst, mich stumm anschreist ich solle wachsen um mit dir auf Augenhöhe zu sein?

Wütend knülle ich meine Aggression in dein hämisches Ich, als mir bewusst wird, dass du mich nur prüfen willst. Ist es das Wort, das sich wünscht zu gefallen oder bin ich es, der es gefallen würde deinen Wunsch zu erfüllen?

Ich konzentriere mich, lege Last und Zweifel ab und öffne mich der Spielwiese, die sich Phantasie nennt.

Ein Wort, ein Satz, ein Sinn, doch kein Verstand?

Stell dir vor, wir würden sprechen, von den Dingen, die uns schwächen. Stell dir vor, wir würden reimen, über Gefühle, die großen und die kleinen. Stell dir vor, wir wären mutig, ohne Anlauf einfach gierig auf die Wahrheit, groß und blutig, zart zur Seele, ihrer würdig. Stell dir vor wir würden sprechen, nicht wie ein Feigling ohne Fäustling, der den Fiesling macht zum Schwächling und den Liebling macht zum Lüstling.

Stell dir vor, wir wären mutig. Ohne Netz, ohne Boden, ohne Angst.

Ich traue mich, versinke in meinen Gedanken, die einen wundervollen Reigen mit jeder deiner Fasern tanzen. Beginne, führe fort und vollende, was ich begonnen, jedoch nie zu Ende gewagt habe.

Stolz hebe ich dich hoch, betrachte dich und danke dir dafür, dass du mich gefordert hast. Kein Wort wolltest du lesen, nein, du zaubertest ein Gedicht zutage. Keine Litanei sollte dein weißes Selbst besudeln, nein, eine Hommage sollte es ehren.  Polemik gar wiesest du harsch von dir, und erstrahlst nun in kostbarer, von Zauberhand geformter Poesie.

Ich verneige mich innerlich vor deiner Größe, die aus meinen bescheidenen kleinen Allerweltsgedanken Worte mit Gewicht macht.

Wieder einmal stelle ich fest, dass ich dir verfallen bin. Der Sucht dich zu begreifen, zu ergründen, zu verstehen, zu vervollständigen.

Was wäre meine Welt ohne die Möglichkeit mich dir zu erklären? Wo sollte ich all die Worte lassen, die Stund um Stund ihre Daseinsberechtigung in meinen Kopf brüllen? Was bliebe mir, wenn nicht dein distanziertes Weiß mein Wortfindungsfieber herunterkühlen würde?

Mich dir hinzugeben, ist, als wäre ich der einzige Gast in meinem ganz privaten Kopfkino. Du bestimmst den Film und steuerst meine Emotionen. Du prägst die Handlung, die Thematik, den Verlauf. Du forderst Pointen und lieferst Erkenntnisse.

Was wäre ich ohne dich? Mein heißgeliebtes, von Unschuld geprägtes, in Intellektualität gebettetes Stück Papier?

 

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Rezess-Romney

Veröffentlicht: 5. Oktober 2012 in Uncategorized
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Wer wie ich mit Hochspannung die anstehenden Wahlen und die dazu gehörigen Reden und Diskussionen in den USA beobachtet, kommt nicht umhin zu bemerken, dass amerikanischer Wahlkampf anders geführt wird, als in Deutschland.

Die Wahlkampfreden der Protagonisten zielt ausschließlich auf die Emotionen der Bürger ab. Keine Fakten.  Kein „Wie-soll-das-finanziert-werden“ oder „Können-wir-das-mit-unseren-Mitteln-stemmen“.  Es dreht sich ausschließlich um die Herkunft und die familiären Hintergründe der Kandidaten. Da wird angezeigt, dass Obamas Vater ein Alkoholiker war, der mit einer Weißen ein Kind gezeugt habe. Das alleine, so sagte mir wortwörtlich ein sehr wohlhabender Präsident eines Golfclubs in Florida, der mehr als 100.000 Dollar für die letzte Wahl an die Republikaner stiftete, deklassiere Obama zur Mittelklasse und nicht zum höchsten Amt der Welt.

Auch die Mormonische Kirche, deren Bischof Mitt Romney ist (einer von vielen), gewänne mit seinem Sieg mehr Macht, als sie sich je erträumt hätte. Sie stellen ihn als treusorgenden Ehemann seiner MS-geplagten Ehefrau dar. Dass er ein Mann ohne Ideen ist, bleibt sekundär. Seltsam ist auch, dass er als Gouverneur von Massachusetts noch FÜR die Abtreibung war und nun mit aller Kraft dagegen lamentiert. Er scheint vor seiner eigenen Überzeugung davon zu rennen…

Dass Mitt Romney Barack Obama in dem ersten offiziellen Rededuell klar besiegt hat, ist nicht nur ein Schock für mich, sondern auch eine Gefahr für die westliche Welt. Zumindest meines Erachtens.

Ein Mann, der nie im Leben ernsthaft gearbeitet hat, weil sein Einkommen im dreistelligen Millionenbereich liegt, will der amerikanischen Arbeiterklasse erzählen, dass er es schafft dem maroden Wirtschaftssystem der USA auf die Beine zu helfen, indem er 750.000 neue Arbeitsplätze schafft – allein in Florida!!! Da fragt man sich, bezüglich der offenkundigen Staatsmisere, ob der Mann zaubern kann, denn über das WIE verliert er kein Wort.

Er macht Obama für all das verantwortlich, was in meinen Augen George W. Bush versemmelt hat. Er plant die „Millionares Tax“ – was heißen soll, dass jeder normale Arbeiter mit 2.000 Dollar im Jahr mehr besteuert wird – und plant das Health Care Projekt von Obama zu untergraben. Wer auch immer sich einen Rückschritt in die Zeiten der Sklaverei und Herrschaft der Elite wünscht oder weiterhin Frauen aus den Führungskadern heraushalten möchte, der möge sich einen Wahlsieg von Romney wünschen.

Was ich mir wünsche und was meines Erachtens nach der Welt dienlich wäre, sind weitere 4 Jahre mit einem engagierten Barack Obama, der Krieg nicht auf seiner Agenda führt und eine stabile Mittelschicht schaffen möchte. Ein Mann, der für die Rechte der Frauen einsteht und Gleichstellung der Heirat von Homosexuellen fordert. Getreu dem Motto: „Forward!“ hoffe ich mit aller Kraft, dass sich die Amerikaner richtig entscheiden werden.

Doch leider habe ich in vielen Gesprächen mit Amerikanern einsehen müssen, dass viele nicht weiter denken, als sie spucken können. Ganz besonders eindringlich war für mich ein Gespräch mit einem 64-jährigen Mann in Ybor City, Florida, der, von einem Schlaganfall gezeichnet, laut lamentierte, dass er das „ganze Einwanderergesocks“ nicht mehr sehen kann und hofft, dass Romney sie alle herausbefördert. Als ich ihm mitteilte, dass vor allem er unter Romneys Sieg zu leiden hätte, weil sich seine Kosten für seine Medikamente vervielfachen würden, wurde es um den Sohn tschechischer Einwanderer still.

Ich hoffe inständig, dass sich alle rechtsgerichteten Amerikaner noch einmal schütteln und der Wahrheit ins Gesicht sehen. Die Zukunft heißt Obama. Und der Fall in die Rezession heißt Romney.

Wie jeder Hundebesitzer gerieten auch Merle u ich mal in die Situaion dringend einen Hundesitter zu benötigen. Da man seinen Schatz aber nicht jedem anvertraut, fiel unsere Suche auch dementsprechend lange aus.

Irgendwann fanden wir sie über ein Portal, das gezielt Tiersitter vermittelt. Bianca, so verriet bereits ihr Profil, war ausgebildete Tierheilpraktikerin u bildete sogar andere Tierheilinteressierte aus. Das erste Treffen zwischen uns u Bianca war bombastisch. Sie ist ein sehr sypathischer u empathischer Mensch mit einem ganz besonderen Gespür für Hunde u Tiere allgemein.

Luna, unsere Hündin, liebte u liebt sie noch u Bianca ist im Laufe der Zeit auch eine nicht wegdenkenswerte Freundin geworden.
Für mich ist sie die ultimative Hundeflüsterin u wir vertrauen ihr blind.

Solltet ihr im Großraum Osnabrück/Bohmte jemand suchen, der sich professionell um euren Schatz kümmert, dann schaut mal unter: http://www.tierheilpraxis-hegewald.de oder ruft sie an unter 0172-1735797 oder 05475-958766 (AB vorhanden). Ihr erreicht sie auch unter bianca-hegewald@gmx.de

Ich kann sie nur von Herzen wärmstens empfehlen u euer vierbeiniger Schatz wird glücklich wieder nach Hause kommen.

Veröffentlicht: 6. Juni 2012 in Uncategorized

Hulks Freunde

Veröffentlicht: 6. Juni 2012 in Uncategorized

Bisher habe ich, bis auf Eiweißpräparate in Trainingssituationen – (lang, lang ists her, vor der PTBS, als ich noch aktiv und exzessiv Wing Tsun betrieben habe) – mich nie großartig mit Nahrungsmittelergänzung für Kraftsportler befasst, bis ich gestern eher zufällig in Osnabrück bei http://www.myfit24.de von Veit beraten wurde. Als ich ihn entdeckte, dachte ich erst, dass der Umfang seines Bizeps wohl bei Weitem seinen IQ übsteigen würde.

Aber weit gefehlt!!! Ich fühlte mich nicht nur ertappt, sondern auch äußerst beschämt – wie sehr man so einem Vorurteil aufsitzt…

Sowohl Veit, als auch Daniel, der Inhaber des Geschäftes haben mich lange u sehr konstuktiv zu nährungsergänzenden Mitteln beraten.
Jeder also, der in OS gute u fachkundige Auskunft von Menschen, die wissen, wovon sie sprechen, sucht und sich beraten lassen möchte, ihr findet die – für alle Heterofrauen nebenher gesagt – sehr schnuckeligen Jungs im Nikolaizentrum in OS.
Mich jedenfalls, habt ihr vollends überzeugt.

Chapeau!

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Kragenplatz-Olympiade

Veröffentlicht: 28. Oktober 2011 in Uncategorized

Es gibt so ein kleines Potpourri an Situationen, die mich derart nerven, dass ich augenblicklich in der Lage wäre mich vor Ärger ins Tischbein zu verbeißen. Ich bin sicher, ihr kennt solche Situationen auch…

 

* Ihr liegt spätnachts ENDLICH im Bett und seid sogar schon ein wenig eingenickt. Kaum seht ihr die ersten Konturen eines angenehmen Traums, schon… wird euch klar, dass ihr nochmal dringend auf die Toilette müsst und euch die Zehen abfrieren werdet, bevor ihr wieder im kuscheligen Bett angekommen seid. Nützt nix – raus. Kaum liegt ihr wieder bibbernd in der Falle, seid ihr HELLWACH und an Schlaf ist erstmal nicht mehr zu denken.

Fazit: Grrrrrrr!!!

 

* Ihr steht am Samstag, kurz vor Ladenschluss stundenlang beim Marktkauf in der Schlange zur Kasse und habt euch schon bis auf Sichtweite derselben vorangepirscht. Dabei habt ihr stoisch den nervigen ADHS-Kevin vor euch ertragen, der mit Schnottennase die ganze Zeit seine Mama fragt, warum die Frau hinter ihnen kurze Haare hat. Innerlich nach der Super-Nanny schreiend ist es dann soweit: die Verkäuferin fängt an eure ersten Einkaufsgegenstände über den Scanner zu ziehen, als…plötzlich das Bonpapier alle ist und sie das erst mit arthritischen Fingern beginnt ungeschickt und zeitintensiv zu wechseln.

Fazit: AAAAAAAAAAAAARGH!!!

 

* Ihr habt euch bei der Telefonhotline eures Internetproviders eingewählt und hört seit mittlerweile 13 Minuten das nervtötende Gepiepse irgendeiner schlechten, in Taiwan auf den Sperrmüll geworfenen Telefonanlage, als ENDLICH ein Mitarbeiter am anderen Ende seinen auswendig gelernten Schmonses in den Hörer nuschelt. Ihr schildert ihm in epischer Breite euer Anliegen, als…euer Gegenüber mit Ruhrpottakzent sagt: „Ja, wissense, da kannisch ihnen jetz auch nit hälfen, ne? Dat is ne Sache für de Reklameabteilung beim Teschnischen Sööööwis!“

Fazit: Töööööööööööööööööööööööten!

 

Ihr gebt morgens ein Rezept in die Apotheke, von dem ihr sicher sein müsst, dass es am späten Nachmittag auch tatsächlich da sein wird. Der Apotheker lächelt euch leicht beleidigt entgegen, als hättet ihr gerade behauptet seine Mutter wäre das Ergebnis einer schnellen Nacht zwischen Mussolini und Gozilla. „Selbstverständlich ist ihr Medikament zum gewünschten Zeitpunkt da. Wir LEBEN davon, dass sich unsere Kunden auf uns verlassen können.“ Als ihr kurz vor Feierabend in den Laden stürzt und nach eurem Rezept fragt, versucht euch ein hochaufgebrachter und peinlich berührter Apotheker klar zu machen, dass ausgerechnet heute etwas mit dem Versand nicht funktioniert hat, weil aufständische Gewerkschaftsmitarbeiter in Tadschikistan ihre wöchentliche Ration Reis eingefordert haben… Ihr überlegt kurz, ob es sich lohnt der überheblichen Kanaille die Eingeweide rauszureißen und ihm dabei ins Gesicht zu schreien: „NA, WER IST HIER JETZT DER PROFI“, oder aber nur zu nicken, zu lächeln und zu warten, bis das Wut-Magengeschwür platzt und eh alle um euch herum aussehen lassen wird, als wären sie Hauptdarsteller für „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“.

Fazit: Weißglut ist nichts gegen euch…!

 

Ich bin mir sicher, auch ihr kennt massig viele solcher Situationen. Es gibt Tage, da hat man sogar das Gefühl, das eine Erlebnis jagt das andere…!

Respekt vor Soldaten

Veröffentlicht: 26. Oktober 2011 in Uncategorized

Obwohl ich mir sicher war zu diesem Thema nie wieder auch nur ein Wort zu verlieren, liegt mir noch eines sehr am Herzen. Ich habe viel über das Soldatentum, MEIN Soldatentum in meinem Buch geschrieben, doch es ist beschämend, wenn ich sehe und lese, was bei den Menschen für ein Bild im Kopf ist, wenn er an Soldaten denkt. Es spielt auch keine Rolle mit Argumenten zu kommen.

Die immer im Dunstkreis menschlichen Übels schwebende Phrase: „Der wusste doch worauf er sich einlässt.“, lässt keinen Raum für Diskussionen. Nach einem sehr, sehr guten Gespräch mit einer Veteranin, die ebenfalls Autorin ist – welches mir phasenweise die Augen geöffnet hat – möchte ich mich schlussendlich noch einmal zu dem Thema äußern.

 

Viele Menschen wissen nicht, wie es ist seinen Abmarschbefehl Richtung Einsatzland zu bekommen und keine Ahnung zu haben, ob man zurück kehrt. Sie wissen nicht, wie sich das anfühlt in jungen Jahren sein Testament aufsetzen zu müssen. Sich darüber Gedanken zu machen wer in der Patientenverfügung darüber entscheiden soll ob sich für einen selbst lebenserhaltende Maßnahmen lohnen. Sie können nicht wissen, wie es sich anfühlt, wenn man sich in der Nacht vor der Abreise noch einmal an das Bett der Kinder oder Nichten setzt, um ihren Anblick in sein Gehirn zu brennen, für den Fall, dass… Wie weh es tut, wenn man ihren Geruch ganz tief einatmet und sich für eine Sekunde wünscht nicht von diesen zauberhaften Wesen weg zu müssen.

Sie wissen auch nicht, wie es ist, wenn man in voller Montur am Flughafen vor seinen Lieben steht und am liebsten sofort wieder mit nach Hause fahren würde. Doch das kann man nicht…man mimt der eigenen Familie Stärke und Unantastbarkeit vor. Sie haben auch keine Ahnung, wie es ist an einem Massengrab zu stehen und den Blick nicht abwenden zu können, wobei man minütlich spürt, dass etwas in einem beginnt abzusterben. Keiner ahnt, was es für Gefühle in einem auslöst, wenn man im Schockraum vor der einem toten Kameraden steht, mit dem man Tage zuvor noch über die Heimkehr gesprochen hat.

Habt Respekt vor den Menschen, die Tag um Tag nicht nur ihr Leben für die NATO und somit auch unsere Freiheit aufs Spiel setzen. Ihr ahnt nicht, wie viele ihrer Beziehungen das ewige halbjährige „Im-Einsatz-sein-müssen“ das nicht überstehen. In meinem Kontingent kam ein junger Hauptfeldwebel nach Hause, drei Tage früher als er angekündigt hatte, um seine Freundin zu überraschen – und fand sie mit einem anderen Mann im Bett. Was glaubt ihr, hat ihn da die Auslandsauflage trösten können?!?

Schaut nicht auf die läppische Apanage, die sie dafür erhalten. Man kann mit Geld nun einmal keine Familie kaufen, die einen liebt und jederzeit zu einem steht! Und schon gar nicht lohnt sich dieses Geld, wenn man zurück kehrt, verletzt und zerbrochen, um dann von der Gesellschaft als Aussätziger behandelt zu werden!

Ich für meinen Teil, die nichts mehr mit dem Leben an der Waffe zu tun hat, ziehe meinen Hut tief vor jenen, die aus dem Einsatz zurück kehren. Und je mehr ihr sie verspottet und auf sie nieder blickt, desto mehr Zuneigung hege ich für sie.

Seid euch immer gewiss: man kann schneller durch die gesellschaftlichen Maschen fallen, als ihr „PAPP“ sagen könnt. Seid euch gewiss: es kann auch EUCH jederzeit durch was auch immer passieren. Und es sei euch vor allem gewiss: sie werden auch auf euch spucken…!!!

Die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas hat den vor fünf Jahren entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit nach eigenen Angaben freigelassen.Der inzwischen 25-Jährige sei am Dienstag im Rahmen des mit Israel vereinbarten Gefangenenaustauschs an Ägypten übergeben worden, teilte ein Hamas-Vertreter mit. Ägypten wie auch Israel bestätigten diese Angaben zunächst nicht. Schalit sollte nach der Übergabe an Ägypten so schnell wie möglich nach Israel gebracht werden.

 

Im Gegenzug für die Freilassung Schalits sollten am Dienstag zunächst 477 Palästinenser israelische Gefängnisse verlassen. In der Nacht wurden die ersten Gefangenen freigelassen. In einem Fahrzeug waren weibliche Gefangene, von denen die meisten im Westjordanland freikommen sollen. Sie würden von Wachpersonal aus Ägypten begleitet, das die Austauschvereinbarung vermittelt hatte, teilte ein Regierungsvertreter mit.

Insgesamt wird Israel der Vereinbarung zufolge für Schalit schrittweise mehr als 1000 von etwa 6000 palästinensischen Gefangenen freilassen. Die zweite Phase soll offiziellen Angaben zufolge in zwei Monaten abgewickelt werden. Dann sollen die restlichen 550 Palästinenser freigelassen werden.

Sein Vater bot sich heute vor dem Elternhaus aus, seinen Sohn in Ruhe daheim ankommen zu lassen und ihn von den physischen und psychischen Qualen erholen zu lassen.

 

Wir sind sehr gespannt, in welchem Zustand er sich das nächste Mal der Weltpresse präsentieren wird!

 

 

Berühmte letzte Worte…

Veröffentlicht: 3. Oktober 2011 in Uncategorized

Auf der Seite racheshop.de bin ich auf einen Thread gestoßen, der berühmte letzte Worte beinhaltete. Ich hab mich vor Lachen gekringelt und bin sicher, dass ihr auch Spaß daran haben werdet. 🙂

Hier also berühmte letzte Worte:

… des Fischers: „Heute nehm ich mal Blutwurst als Köder.“

… des Piloten: „Huch, ist der Knopf neu?“

… der Porno-Queen: „Meine Güte, ist der riesig!“

… der Kindergärtnerin: „Malte, lass das Messer liegen.“

… des Försters: „Schau‘ mal, der Wolf da hat Schaum vor’m Mund!“

… des Street-Workers in Berlin-Kreuzberg: „Vielleich hätte ich mir doch nicht die Haare schneiden sollen.“

… der Geisel: “Du wirst niemals schießen, Feigling!”

… des U-Boot-Matrosen: “Hier sollte mal gelüftet werden!”

… des Sportlehrers: “Alle Speere zurück zu mir !”

… des Nitroglyzerinlieferanten: “Fang!”

… des Drachentöters: “Hat hier mal jemand Feuer?”

…des Autoschlossers: “Lass mal die Hebebühne ein Stück runter.”

…des Bergführers: “Den letzten Erdrutsch gab es hier vor über 200 Jahren…”

…des Restaurant-Testers: “Diese Pilzsorte ist mir neu…”

…des Kellners: “Hat’s geschmeckt?”

…des Besserwissers: “Diese Pilze sind nicht giftig!”

…des Betenden: “Dein Wille geschehe…”

…des BMX-Radfahrers: “Mach die Schanze noch ne Schippe höher”

Quelle: http://blog.racheshop.de/category/prominente-letzte-worte/

Beweis für Gott

Veröffentlicht: 26. September 2011 in Uncategorized

Am letzten Sonntag bin ich bei einem Telefongespräch mit einem mir bis dahin gänzlich unbekannten Menschen auf ein Thema und deren Klärung gekommen, ohne vorher auch nur einmal einen Gedanken daran verschwendet zu haben, wie einfach die Lösung im Grunde ist. Die Frage, auf die meine Lösung abzielt, ist keine geringere als: GIBT ES EINEN GOTT!?

Für jeden, der mich und meinen Blog kennt, und hier einen blasphemischen Hintergrund wähnt: ich muss euch enttäuschen!!! Eigentlich ist alles ganz einfach…

Marcus und ich telefonierten um vier Uhr morgens miteinander, sprachen über die Weltreligionen und sinnierten über deren Sinn und Unsinn. Als Agnostikerin glaube ich zwar, dass es etwas „Göttliches“ gibt, jedoch weigere ich mich mit Händen und Füssen dem einen Namen zu geben. Schon gar nicht würde es mir jemals einfallen dieses „Göttliche“ mit der katholischen Kirche in Zusammenhang zu bringen, da Prada-Benedikt für mich ein Verbrecher ist und der Tiara nicht würdig.

Als Marcus und ich hin und her philosophierten fiel mir ein Gespräch mit meinem Neffen ein, das ich vor Jahren mit ihm geführt hatte. Nikolas fragte mich, wer oder was Gott überhaupt sei. Ich fragte ihn: „Niko, hat es dir Spaß gemacht heute im Freizeitpark?“

Nikolas: „Ja, und wie!“

Ich: „Und fandst du die Pizza lecker, die wir danach gegessen haben?“

Niko: „Ooooh, ja. Ich liebe Salamipizza.“

Ich: „Und freust du dich darauf bald mal wieder was mit mir zu unternehmen?“

Niko: „Jaaaa! Das wird sicher wieder so toll wie heute!“

Ich: „Siehst du, Nikolas, DAS ist Gott!“

 

Im Grunde sagt es alles und es benötigt keinerlei Wenn´s und Aber´s mehr. Lasst den Menschen das, was ihnen wichtig ist. Ob ihr es nun versteht und teilt, oder nicht!!! Und hört um Gottes Willen auf allem einen Namen aufzudrücken! Es ist egal ob sich die „Religion“ Islam, Fußball oder Liebe nennt…

Liebe – nicht nur, aber auch ein Wort

Veröffentlicht: 11. Juli 2011 in Gedanken

Wir sagen unseren Liebsten viel zu selten, was und wie viel wir für sie empfinden. Nutzt die Gelegenheit und sagt dem Menschen, für den ihr am meisten auf dieser Welt empfindet mal wieder, auch gerne in verschiedenen Sprachen:

* Ek het jou lief (Afrikaans)

* Te dua (Albanisch)

* Ana behibak (Arabisch zu einem Mann) oder Ana behibek (zu einer Frau)

* Yes kez sirumen (Armenisch)

* Ami toma k bhalobashi (Bengalesisch)

* Obicham te (Bulgarisch)

* Soro lahn nhee ah (Kambotschanisch)

* Ngo oiy ney a (Kantonesisch)

* Ne mohotatse (Cheyenne)

* Je t´aime (Französisch)

* Mi aime you (Creolisch)

* Volim te (Kroatisch)

* Miluji te (Tschechisch)

* Jeg elsker dig (Dänisch)

* Ik hou van you (Holländisch)

* Ma armastan sind (Estnisch)

* Afgreki´ (Äthiopisch)

* Eg elski teg (Faröer Inseln)

* Doset daram (Farsi)

* Mahal kita (Phillipinisch)

* Mina rakastan sinua (Finnisch)

* Ta gra agam ort (Gälisch)

* Mikvarhar (Georgianisch)

* S´agapo (Griechisch)

* Aloha au la´oe (Hawaiianisch)

* Ani ohev otah (Hebräisch zu einer Frau) oder Ani ohev et otha (zu einem Mann)

* Hum tumse pyar karte hae (Hindi)

* Kuv hlub koj (Vietnamesisch)

* Szeretlek (Ungarisch)

* Eg elska tig (Isländisch)

* Saya cinta padamu (Indonesisch)

* Taim i’ngra leat (Irisch)

* Ti amo (Italienisch)

* Aishiteru (Japanisch)

* Nakupenda (Kenyanisch)

* Sarang Heyo (Koreanisch)

* Te amo (Latein)

* Es tevi miilu (Litauisch)

* Bahibak (Libanesisch)

* Tave myliu (Lithuanian)

* Saya cintakan mu oder Aku cinta padamu (Malaiisch)

* Wo ai ni (Chinesisch Mandarin)

* Ana moajaba bik (Marokkanisch)

* Jeg elsker deg (Norwegisch)

* Doo-set daaram (Persisch)

* Lay ovlay ouyay (Latein Amerikanisch – Pig Latin)

* Kocham ciebie (Polnisch)

* Eu te amo (Portugisisch)

* Te iubesc (Rumänisch)

* Ya tebya liubliu (Russisch)

* Tha gra\dh agam ort (Schottisches Gälisch)

* Ke a go rata (Botswanesisch)

* Lu`bim ta (Slowakisch)

* Te quiero oder Te amo (Spanisch)

* Jag alskar dig (Schwedisch)

* Ich lieb di (Schwitzerdütsch)

* I love you (Englisch)

* Mi lobi joe (Surinamisch)

* Wa ga ei li (Taiwanesisch)

* Chan rak khun (Thailändisch zu einem Mann) oder Phom rak khun (zu einer Frau)

* Seni Seviyorum (Türkisch)

* Ya tebe kahayu (Ukrainisch)

* Mai aap say pyaar karta hoo (Pakistanisch)

* Anh ye^u em (Vietnamesisch zu einer Frau) oder Em ye^u anh (zu einem Mann)

* Rwy’n dy garu di (Walisisch)

Für mich heißt es heute und für alle Tage: Ich liebe dich, Merle! <3<3<3<3

Nehmt euch die Zeit und sagt, simst, schreibt, singt, schreit oder malt eurem oder eurer Liebsten, was ihr empfindet. Man kann es nicht oft oder intensiv genug sagen. Und wer weiß, wann ihr das nächste Mal die Gelegenheit dazu habt!

 

PS: Was und wie sagt ihr es eurem Schatz??? Freue mich auf eure Posts!