Archiv für die Kategorie ‘Gedanken’

Liebe – nicht nur, aber auch ein Wort

Veröffentlicht: 11. Juli 2011 in Gedanken

Wir sagen unseren Liebsten viel zu selten, was und wie viel wir für sie empfinden. Nutzt die Gelegenheit und sagt dem Menschen, für den ihr am meisten auf dieser Welt empfindet mal wieder, auch gerne in verschiedenen Sprachen:

* Ek het jou lief (Afrikaans)

* Te dua (Albanisch)

* Ana behibak (Arabisch zu einem Mann) oder Ana behibek (zu einer Frau)

* Yes kez sirumen (Armenisch)

* Ami toma k bhalobashi (Bengalesisch)

* Obicham te (Bulgarisch)

* Soro lahn nhee ah (Kambotschanisch)

* Ngo oiy ney a (Kantonesisch)

* Ne mohotatse (Cheyenne)

* Je t´aime (Französisch)

* Mi aime you (Creolisch)

* Volim te (Kroatisch)

* Miluji te (Tschechisch)

* Jeg elsker dig (Dänisch)

* Ik hou van you (Holländisch)

* Ma armastan sind (Estnisch)

* Afgreki´ (Äthiopisch)

* Eg elski teg (Faröer Inseln)

* Doset daram (Farsi)

* Mahal kita (Phillipinisch)

* Mina rakastan sinua (Finnisch)

* Ta gra agam ort (Gälisch)

* Mikvarhar (Georgianisch)

* S´agapo (Griechisch)

* Aloha au la´oe (Hawaiianisch)

* Ani ohev otah (Hebräisch zu einer Frau) oder Ani ohev et otha (zu einem Mann)

* Hum tumse pyar karte hae (Hindi)

* Kuv hlub koj (Vietnamesisch)

* Szeretlek (Ungarisch)

* Eg elska tig (Isländisch)

* Saya cinta padamu (Indonesisch)

* Taim i’ngra leat (Irisch)

* Ti amo (Italienisch)

* Aishiteru (Japanisch)

* Nakupenda (Kenyanisch)

* Sarang Heyo (Koreanisch)

* Te amo (Latein)

* Es tevi miilu (Litauisch)

* Bahibak (Libanesisch)

* Tave myliu (Lithuanian)

* Saya cintakan mu oder Aku cinta padamu (Malaiisch)

* Wo ai ni (Chinesisch Mandarin)

* Ana moajaba bik (Marokkanisch)

* Jeg elsker deg (Norwegisch)

* Doo-set daaram (Persisch)

* Lay ovlay ouyay (Latein Amerikanisch – Pig Latin)

* Kocham ciebie (Polnisch)

* Eu te amo (Portugisisch)

* Te iubesc (Rumänisch)

* Ya tebya liubliu (Russisch)

* Tha gra\dh agam ort (Schottisches Gälisch)

* Ke a go rata (Botswanesisch)

* Lu`bim ta (Slowakisch)

* Te quiero oder Te amo (Spanisch)

* Jag alskar dig (Schwedisch)

* Ich lieb di (Schwitzerdütsch)

* I love you (Englisch)

* Mi lobi joe (Surinamisch)

* Wa ga ei li (Taiwanesisch)

* Chan rak khun (Thailändisch zu einem Mann) oder Phom rak khun (zu einer Frau)

* Seni Seviyorum (Türkisch)

* Ya tebe kahayu (Ukrainisch)

* Mai aap say pyaar karta hoo (Pakistanisch)

* Anh ye^u em (Vietnamesisch zu einer Frau) oder Em ye^u anh (zu einem Mann)

* Rwy’n dy garu di (Walisisch)

Für mich heißt es heute und für alle Tage: Ich liebe dich, Merle! <3<3<3<3

Nehmt euch die Zeit und sagt, simst, schreibt, singt, schreit oder malt eurem oder eurer Liebsten, was ihr empfindet. Man kann es nicht oft oder intensiv genug sagen. Und wer weiß, wann ihr das nächste Mal die Gelegenheit dazu habt!

 

PS: Was und wie sagt ihr es eurem Schatz??? Freue mich auf eure Posts!

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Ruffi – the one and only

Veröffentlicht: 13. Januar 2011 in Gedanken

Ich vergrabe meine Nase tief in seinem Fell und stelle fest, dass Ruffi nicht wirklich angenehm riechen würde für Menschen, die keinerlei Verbindung zu ihm haben. Ruffi ist ganz platt und hat die besten Tage ganz eindeutig schon hinter sich. Doch wenn ich mich ins Bett lege und mal wieder vor Unvermögen nicht weiß wo oben oder unten ist, erdet er mich.

Es ist ein interessantes Phänomen. Kaum berühre ich sein hageres, dezimiertes Fell, gleitet meine Nase schon tief in seinen Stoff und ist betört von dem beruhigenden, mich auf den Boden der Tatsachen herunterholenden Duft, der mir zeigt, wo mein Zuhause ist.

Kurz wehrt sich mein erwachsener, intellektuell geschulter und fundierter Geist dagegen mein Wohlbefinden und Schlafvermögen in die „Hände“ eines Ruffi zu legen, doch ich kann nicht anders. Es kann schon sein, dass ich zuviel in sein wunderbar zärtliches Antlitz interpretiere, mir sein devotes nonverbales Angebot meinen Kopf auf seinem Rücken zu platzieren zuviel bedeutet, doch ich kann nicht anders, lasse meine Seele baumeln und kuschle mich in Ruffis ausgefranztes, abgewetztes aber unendlich liebenswertes Fell.

Ich hole tief Luft, schalte das Licht aus und spüre, wie meine Sinne augenblicklich ins Land der Träume wandern wollen. Oder zumindest kurz davor.

Mit meinem Neffen treffe ich mich öfter an dem Baum vor der Brücke, die man passieren muss, um ins Traumland gehen zu können. Ich merke, wie Ruffi mich an die geistige Hand nimmt, Nikolas anlächelt und wie wir zu dritt über die Brücke tanzen.

Auf ins Traumland.

Ruffi, mein heißgeliebter Schatz, auch wenn du stinkst und nicht mehr wirklich ansehnlich bist, was wäre mein Schlaf ohne dich? Ich knutsch dich, mein zuckersüßer Teddy-Hund.

Ausrufezeichen

Veröffentlicht: 21. November 2010 in Gedanken

Es gibt einen Punkt

an dem du aus den Fragezeichen in deinem Leben

Ausrufezeichen machen musst!!!

Krieg – für manche endet er nie!

Veröffentlicht: 16. November 2010 in Gedanken

Ich muss hier heute Abend echt mal Dampf ablassen. Ihr ahnt nicht, wieviel Seitenhiebe ich kriege, weil es Kameraden gibt, die persönliche Dinge vor die Sache an sich stellen:

 

Wie kann es sein, dass ich in Deutschland torpediert und kritisiert werde von Kameraden, die einfach nicht akzeptieren können, dass ich eine FRAU bin, die das Maul aufmacht?

Wieso konkurrieren andere Organisationen mit meiner, obwohl wir für dieselbe Sache einstehen?

Wieso muss ich rechtfertigen, was ich im Krieg erlebt habe?

Wieso muss ich andere in Schutz nehmen, weil sie es wagen sich mir anzuvertrauen?

Wieso kann man nicht einfach respektvoll miteinander FÜR die Sache kämpfen, egal wie der Verband heißt und organisiert ist?

Wieso führen so viele Kameraden immer noch Krieg – aber gegeneinander???

Wieso kann man nicht einfach akzeptieren, dass an der Spitze des Deutschen Veteranenverbandes e.V. eine Frau steht?

 

Haben wir nicht alle genug Krieg geführt? Ist es nicht langsam an der Zeit anderen klar zu machen, wo es im Argen liegt, statt uns gegenseitig zu torpedieren? Wo ist die Kameradschaft, die wir propagieren, wenn wir sie zunichte reden, sobald es darauf ankommt?

 

WAS ZUR HÖLLE IST DAS VERFLUCHTE PROBLEM????????????????????????????????

Fernbeziehungen

Veröffentlicht: 16. November 2010 in Gedanken

Als erklärter und leidenschaftlicher Logiker, versuche ich einmal die Vor- und Nachteile einer Fernbeziehung aufzuzeigen. Als Betroffene zu diesem Thema fällt mir das nicht schwer.

Es fängt damit an, dass die gemeinsame Zeit, die man länger am Stück miteinander verbringt, unendlich wertvoll ist. Alles ist schön, alles macht Spaß, man lebt totale Harmonie. Man wacht morgens neben seinem Schatz auf, schläft Abends neben ihm ein. Der erste und der letzte Anblick des Tages gilt dem geliebten Menschen. Es ist hinreißend morgens den verschlafenen Blick des Schatzes zu sehen. Sich an ihn zu kuscheln, die Wärme und Liebe zu spüren, die wir hundertfach wieder zurück geben.

Die Tage sind voller Zuneigung, Lachen und Küssen. Es scheint, als ergäbe alles plötzlich einen Sinn. Doch die Zeit, in der man sich wieder voneinander verabschieden muss, naht. Bereits Tage vorher liegt es wie Blei zwischen uns. Wir wollen beide nicht daran denken, dass uns bald wieder 400km trennen. Wir versuchen das Thema zu umgehen und spüren doch beide, dass uns die Trennung wie ein Kloß im Hals sitzt.

Ich bringe Sie zum Bahnhof. Wir stehen voreinander. Ich sehe die Traurigkeit in ihren wunderschönen Augen. Als ich sie in die Arme nehme, flüstert sie: „Ich vermisse dich jetzt schon.“ Mein Gott, ob sie eine Ahnung hat, wie sehr ich sie liebe?!?

Der Zug ist weg. Ich setze mich ins Auto und fahre nach Hause. Dann kommt dieser entsetzliche Augenblick, in dem ich die Haustür aufschließe und die leere, ohne sie seelenlose Wohnung betrete. 94 Quadratmeter, die völlig leer sind ohne sie.

Als ich eine SMS von ihr bekomme und noch kurz ihre Stimme höre, bin ich für einen Sekundenbruchteil getröstet, doch das relativiert sich schnell wieder.

So wartet man Tage lang, bis der Schatz wieder da ist.

Hier aber nun die guten Seiten an einer Fernbeziehung:

Nun, mir fällt nix ein. Es GIBT keine Vorteile!!!

 

SCHAAAAAAAAAAAAAATZ!!!! KOMM NACH HAUSE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wie ein Kuss deine Welt verändert

Veröffentlicht: 8. September 2010 in Gedanken

Ich bin mir sicher, dass jeder von euch, der diesen Artikel liest, konform mit mir geht, dass es Milliarden von verschiedenen Küssen gibt, die man vergeben oder bekommen kann. Aber kennt ihr auch diesen einen, ganz besonderen, nie wieder auslöschbaren Kuss, der euch passierte?

Du spürst die Berührung des anderen, irgendwo an deinem Körper, der eigentlich hinlänglich nicht als sonderlich erotisch aufgefasst wird, jetzt aber, in diesem Moment, das Schönste an Kontakt darstellt, das du dir vorstellen kannst.

Du spürst eine Hand in deinem Gesicht, wie sie sanft, aber bestimmt, deinen Kopf hält. Du spürst den Atem des anderen, der aufregend an deiner Wange kitzelt.

Ein leiser Windhauch von Mund, der sich deinen Lippen nähert, sie sanft berührt. Fragend, fühlend, tastend. Als du ganz behutsam deinen Mund öffnest, um mehr zu spüren, fühlst du, wie die Zunge des Anderen zärtlich deine Lippe streichelt.

Du bist erstarrt vor Aufregung. Ein Stromschlag durchfährt deine Glieder. Deine Lust kämpft mit der Aufregung um den Vorrang an Adrenalinausschuss. Als du dann den Körper des anderen ganz nah an dir spürst, merkst, wie sie/er sich an dich presst, du mitkriegst, wie sich die Atmung von ihr/ihm vertieft, kannst du nicht länger an dich halten und lässt deine Zunge mit einem wohligen Seufzer in sie/ihn gleiten.

C U T ! ! !



Aufwachen!!! Träumt ihr alle von diesem ganz besonderen Kuss? Seid ihr, wie ich, in der glücklichen Lage ihn schon erlebt zu haben? Wobei ich das Glück habe ständig solche Küsse von einer ganz bestimmten Person zu bekommen. Wenn ihr ihn noch nicht bekommen habt: zieht hinaus. Sucht danach! Es lohnt sich. Er gibt soviel Kraft und Phantasie! Traut euch!

Die Welt wäre soviel schöner, wenn wir uns mehr küssen würden… Morgen Abend mache ich damit weiter und freue mich ganz wahnsinnig darauf!

Verzögerungsgenießer

Veröffentlicht: 24. August 2010 in Gedanken

Eine meiner – für andere – nervigsten Eigenschaften ist, dass ich ein sagenhafter Verzögerungsgenießer bin. Während andere oft gerne das Ultimative feiern oder hochhalten, habe ich einen Mordsspaß daran mich und den, respektive die andere, hinzuhalten.

Kennt ihr das Gefühl euch dem anderen nähern zu wollen? Alles in euch drängt zu dem anderen hin. Euer Gesicht ist nur noch wenige Zentimeter weg…ihr haltet die Luft an…riecht bereits was für ein wundervoller Duft von ihr ausgeht…und…

…zieht euch mit einem dezenten Lächeln auf dem Gesicht wieder zurück. Ihr genießt die Verwirrung, die sich auf dem Gesicht des anderen breit macht. Wie…

Es ist passiert. Ihr habt euch geküsst, liegt Arm in Arm auf dem Bett und beginnt heiße Küsse auszutauschen. Eure Hand geht unter das T-Shirt und stockt ein paar Nanozentimeter bevor ihr das Zarteste berührt. Nur um Sekunden später wieder voller Vorfreude den Rückzug anzutreten. Wie gerne…

Ihr liegt fast unbekleidet auf- oder nebeneinander. Im Gesicht des anderen steht die Lust in großen Lettern geschrieben. Ihr sinkt mit eurem Kopf in Richtung Bauch, küsst den Nabel, sinkt tiefer, verharrt an ihrem Allerheiligsten, schaut nach oben, grinst und…küsst ihre Oberschenkel. Wie gerne wäre…

-Nur zu genau weiß ich, dass ihr euch jetzt wünscht, ich würde weiterschreiben, habe ich recht??? 😉 Naja, ein paar Dinge müssen ja auch noch geheim bleiben. Fakt ist, dass ich es unendlich genieße Zeit zu haben. –

Was aber eine andere Sache nicht ändert:

WIE GERNE WÄRE ICH DIEJENIGE, DIE IN DER LAGE IST DICH ABHEBEN ZU LASSEN!!!!

Wind beneath my wings

Veröffentlicht: 23. August 2010 in Gedanken

Wer mich kennt oder diesen Blog aufmerksam liest, weiß, dass ich ein enorm multitasking-fähiger, oder besser gesagt -geplagter Mensch bin. Ich kann mich -fast- unproblematisch mit jemandem unterhalten und habe doch etliche andere Filme laufen.

Geschah auch heute, als ich mich mit meiner ältesten Freundin, die ich mittlerweile seit fast 23 Jahren kenne, zum Frühstück traf. Es hat unglaublich Spaß gemacht wieder miteinander zu lachen, sich die neuesten Neuigkeiten zu erzählen und die Sorgen und Nöte zu eruieren, die einem auf der Seele brennen. Hier wieder das nur allzu bekannte „Daniela denkt, Daniela sagt“ – Spiel:

Sonja: „Wann genau kommt dein Buch jetzt raus?“

Ich denke: „Irre, wenn ich bedenke, dass wir uns schon soooooo lange kennen. Als wir 13 waren sind wir „hauptberuflich“ in Cafes gegangen und haben über Gott und die Welt gesprochen. Wahnsinn, wie erwachsen sie aussieht. War lustig, als wir noch um die Wette zum Friseur gelaufen sind. Oh, Moment, sie hat was gefragt.“ Ich antworte: „Am kommenden Montag. Ich nehme den Fruchtspieß. Und du?“

Ich beobachte, wie Sonjas Hand die Karte hält und ihr Blick aufmerksam das Angebot prüft. Witzig, wie sehr der Ehering an ihrer Hand das alte Bild von ihr in meinem Kopf revidiert.

Sonja: „Die Pancakes klingen ja lecker.“ Es ist bezeichnend, wie schmal sie in den letzten Jahren geworden ist. Als wir Teenies waren, war ich ein Strich in der Landschaft und Sonja war von ein paar Babyspeckpfunden geplagt. Heute bin ich froh, wenn Greenpeace mich nicht auf der Straße anspricht und mich fragt, ob sie mich zurück ins Meer schleppen sollen.

Ich sage: „Ist alles ganz super hier.“ Sonja erzählt mir von den kleinen, aber auch den großen Sorgen, die ihr Leben in letzter Zeit beherrscht haben. Ich denke: „Früher haben wir stundenlang zu Musik von BLACK  oder BETTE MIDLER mit dem unglaublich schönen Song „Wind beneath my wings“ herumphilosophiert und am Ende festgestellt, dass eines der wenig konstanten Dinge in unserem Leben unsere Freundschaft geworden und vor allem geblieben ist. Wann, liebe, süße, zuckerweiche Sonja, sind wir so erwachsen geworden und haben wir das überhaupt je gewollt??? Ich weiß noch wie heute, als du mir damals eine Passage aus eben diesem Lied aufgeschrieben hast und sagtest, dass du genauso über mich denkst:

„Did you ever know that you’re my hero,
and everything I would like to be.
I can fly higher than an eagle
when you are the wind beneath my wings.“

Heute, Sunny, denke ich so über dich!“

Ich gehe an die Kasse und zahle und freue mich, dass wir noch ein wenig Zeit zum Shoppen haben. Früher hätten wir jeden Einkaufsladen mitgenommen. Heute frequentieren wir Rossmann und den Saturn. Wenig infantil, oder?

Doch das Wunderschöne an mitwachsenden Freundschaften ist, dass es egal ist, worüber man sich unterhält. Es ist eins, ob man sich gegenseitig von Fury in the Slaughterhouse vorschwärmt, PUR-Texte rezitiert (etwas, wofür ich mich heute noch extrem schäme!!!) oder über Baufinanzierungen spricht. Fakt ist, dass nichts und niemand uns das Gefühl nimmt, das zwischen uns existent ist. Wieder schießt mir das Midler-Lied in den Kopf:

„It must have been cold there in my shadow,
to never have sunlight on your face.
You were content to let me shine, that’s your way.
You always walked a step behind.

So I was the one with all the glory,
while you were the one with all the strength.
A beautiful face without a name for so long.
A beautiful smile to hide the pain.“

Du, meine liebe Sunny, verdienst Anerkennung für all das, was wir zusammen durchgemacht haben…!“

Komme was wolle, mein Sonja-Schatz, nichts und niemand wird je einen Keil zwischen uns treiben. Ich habe dich sehr lieb! Es gibt nichts, was wir nicht schaffen!

Deine Daniela

Post Scriptum:

ich bin mir sicher, dass ihr alle da draussen irgendwo einen Freund habt, für den ihr ähnlich empfindet. Geht raus und sagt es ihm!!! Es ist niemals zu viel, aber leider manchmal zu spät, wenn ihr zulange damit wartet…

Ich gebe ihnen mein Ehrenwort!

Veröffentlicht: 19. August 2010 in Gedanken

Für viele Menschen ist Übertreibung eine witzige Art von Understatement, die es zu jeder Zeit, an jedem Ort und unter jedem Umstand zu toppen gibt. Kennt ihr diese Leute, die, wenn ihr ihnen erzählt, dass ihr jemanden kennt, der 5 Tonnen Mist fressen kann, jemanden kennen, der 10 (ZEHN!!!) Tonnen Mist fressen kann???

Egal was ihr zu erzählen habt, sie wissen alles immer durch eine „unglaubliche“ Geschichte zu toppen. Dabei ist es wurscht, ob ihr erzählt, dass ihr euren neuen Laptop zu einem Sensationspreis geschossen habt („…dafür, dass ich meinen genommen habe, haben die noch 500 Euro draufgezahlt…“), oder ob ihr erzählt, dass eure Steuerrückzahlung erfreulich ist („…von meiner habe ich quasi das Bruttosozialprodukt Tadschikistans übertroffen…“), Liebeskummer habt („…das ist ja gar nix!!! Mir haben mal 7 Leute GLEICHZEITIG das Herz gebrochen. Ich wäre fast daran zerbrochen *dramatisch schluchzt*…“), vor Wut in die Tischkante beißen könntet („…wenn ich wütend bin, laufe ich fast AMOK…“) oder krank danieder liegt („…wenn ich krank bin, hab ich sofort 43 Grad Fieber!“).

Sowas ist mir zutiefst zuwider! Wer mich kennt, weiß, dass ich zum Understatement neige (die Presse spricht in meinem Fall von „krankhaft bescheiden“) und mir Übertreibungen absolut zuwider sind. Es kommt sogar noch schlimmer. Ich habe als Kind festgestellt, dass ich ein beschissener Lügner bin. Entweder werde ich knallrot oder fasse mir vor Verlegenheit mit der rechten Hand an den Hinterkopf. Deswegen habe ich schon früh beschlossen es mit einer ganz revolutionären Form der Kommunikation zu versuchen:

Ich sage einfach die Wahrheit!          –         „Honesty is the best policy!“

Freunde von mir wissen, dass ich diesbezüglich schon ein wenig zum Fanatismus leide. Deshalb trifft es mich ganz besonders, wenn an meiner Aufrichtigkeit gezweifelt wird.

Aber wie heißt es in einem meiner absoluten Lieblingsfilme: „Wenn man etwas nicht ändern kann, dann muss man wohl damit leben.“

Man kann nicht mehr tun, als dem anderen offen und ehrlich zu begegnen. Und wenn sich Unstimmigkeiten ergeben, hat das nichts mit einem gezielten Täuschungsmanöver, sondern mit einer situationsbedingten Unkonformität zu tun. Jemandem zuzutrauen, man würde ihm frech ins Gesicht lügen, ist ein Statement, das sehr viel aussagt.

Zärtlichkeit

Veröffentlicht: 15. August 2010 in Gedanken

Wenn ich mir das Wort „Zärtlichkeit“ auf der Zunge zergehen lasse, so habe ich dazu wesentlich mehr Assoziationen, als lediglich romantische Anwandlungen. Zärtlichkeit heißt für mich auch…

…gerade auf dem Sofa zu sitzen, hinüber zu Jules Körbchen zu schauen und zu spüren, wie mir das Herz aufgeht, als ich sie so voller Inbrunst an ihrem Kauknochen rumnagen sehe. Ab und zu blickt sie zu mir rüber und ich könnte schwören, dass sie mich anlächelt.

…meinen Neffen ins Bett zu bringen und die unendliche Müdigkeit zu spüren, die von ihm Besitz ergriffen hat. Mit den Augen schon längst an der Grenze zum Traumland schaut er mich an und sagt: „Tante Daniela, ich hab dich lieb!“. Er schlingt seine kleinen Arme um meinen Hals, drückt mich feste, nur um Sekunden später in einen glücklichen, tiefen Traum zu fallen. Schlaf schön, mein kleiner Held. Solange die Welt sich dreht, bin ich an deiner Seite…

…an einem Tisch mit wirklich guten Freunden zu sitzen. Zu bemerken, wie sich alle ganz angeregt miteinander unterhalten und plötzlich ein ganz warmes Gefühl im Harmoniezentrum zu bekommen. Langsam geht der Blick von einem zum anderen und es wird einem bewusst, wie unsagbar wertvoll diese Menschen für das eigene Leben sind. Nichts kann wahre Freundschaft ersetzen oder aufwiegen. Was, bitte schön, ist dagegen Geld, Gold und gutes Wort? Ein ***dreck!

…meine Mutter in meinem Garten entspannt in der Sonne sitzen zu sehen und ihr unendlich dankbar dafür zu sein, was sie alles aus- und durchgestanden hat, nur damit sie uns Kinder groß kriegt. Ich lächele sanft, als ich sehe, wie sich mein Welpe auf dem Schoss meiner Mutter zusammenkugelt und dann mit ihr in den Nachmittag hineinnickert. Jule scheint meine Ma genauso zu lieben, wie ich es tue. Wie könnte sie auch nicht. Ich verstehe sie gut!

…an einer Ampel zu stehen und eine betagte alte Dame an der Ampel die Straße überkreuzen sehen. Was haben diese weisen Augen schon alles gesehen, wieviel beweint und wovor hätten sie sich gerne verschlossen?

…meine Nichte mit ihrem Freund zu beobachten. Wann, mein wunderschöner, engelsgleicher Schatz, bist du so erwachsen geworden? Haben wir nicht gestern erst noch die Kinderkrabbelgruppe zusammen besucht? Also, ich als Begleitung, aber immer an deiner Seite? 😉 Ich bin so stolz auf dich, mein Herz!

…ich nachts um drei mit meinem liebsten Lieblings-J. vor der Döner-Bude sitze, ihm zuhöre, wie er grinsend und futternd von dem vergangenen Abend erzählt und ich dankbar dafür bin, dass ich ihn meinen besten Freund nennen darf. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, ist er doch, wenn er so gar nicht damit rechnet, ein umwerfender, witziger und herzensguter Mann. Loyal, ehrlich und…meiner ;-)!

…ich den kleinen Phillip Luca im Arm halte, 6 Tage alt. Wie können Menschen behaupten, dass es keine göttliche Macht gibt, wenn sie doch in der Lage ist ein solches Wunder zu erschaffen???

…ich auf mein Handy schaue und ein Strahlen über mein Gesicht geht. Die SMS ist von dir!

Wie würde Herman van Veen sagen? „Ich hab ein zärtliches Gefühl…“